Legale und illegale Motorradclubs

Bei den Motorradclubs muss man zwischen zwei ganz unterschiedlichen Typen unterscheiden: Zum einen gibt es Zusammenschlüsse von Motorradfahrern, welche sich organisieren um ihr Hobby gemeinsam zu genießen und um für das Motorradfahren zu werben, zum anderen aber auch kriminelle Organisationen, die neben dem Motorradfahren auch noch eine ganze Reihe an Verbrechen begehen. Der Übergang zwischen dem schlichten Hobbyverein und der Verbrecherorganisation kann in manchen Fällen fließend sein, was sowohl für die Mitglieder wie auch die Gesetzeshüter ein Problem darstellt.

ADAC

Der ADAC wurde in der Anfangszeit als ein Motorradclub gegründet. Über die Zeit hat sich der Fokus des Clubs aber immer mehr in Richtung des Motorverkehrs im Allgemeinen und zum Auto im speziellen verlagert. Aus diesem Grund wird der ADAC heute kaum mehr als Motorradclub gesehen, er ist aber dennoch auch heute ein Club bei dem viele Motorradfahrer Mitglied sind.

Hells Angels

Auf der andren Seite des Spektrums sind die Hells Angels zu finden. Sie sind zwar ganz auch ein Motorradclub und die Mitglieder sind allesamt Motorradfahrer und meist in Besitz einer Harley Davidson, sind aber auch ganz klar im organisierten Verbrechen verankert. Der Club wurde ursprünglich in den Vereinigten Staaten von Amerika gegründet und ist heute der größte Motorradclub der Welt und in vielen Ländern zu finden. In einigen Staaten, so zum Beispiel in Deutschland, ist der Club dann aber auch als kriminelle Organisation verboten.

Banditos

Wie auch die Hells Angels sind auch die Banditos ein Motorradclub der sich oft an den Grenzen der Legalität oder gar in der Illegalität befindet. Sie sind nach den Hells Angels der zweitgrößte Motorradclub der Welt und wurden wie diese in den Vereinigten Staaten gegründet. In Deutschland ist der Club als kriminelle Vereinigung verboten.